ist ein Angebot und eine Produktion des Kinder- und Jugendtelefon Göttingen e.V.
Ein mobiles Stück für's Klassenzimmer für die
7. bis 11. Jahrgangsstufe unter der Regie von Christoph Huber.
Darsteller
Leo: Hauke Fest
Tom: Niclas Schwalbe
Dauer: 60 Minuten; mit Nachgespräch eine Doppelstunde
Kosten: 100,00 EUR pro Aufführung
Buchung und Anfragen:
Kinder- und Jugendtelefon Göttingen e.V. unter
E-Mail: kinderundjugendtelefon-goe
t-online.de
Tel. 0551 - 37 98 77
..::: Flyer im Hochformat zum Ausdruck
Charly bekommt ein Kind. Sie ist 14. Sie wird es per Kaiserschnitt zur Welt bringen. Monatelang hat keiner etwas bemerkt, nicht einmal Tom, ihr Freund. Leo, der Kumpel von Tom kann das alles gar nicht glauben. Hat die Pille versagt? Ging etwas mit dem Kondom schief? In ihrem Gespräch im Klassenzimmer nach der Schule kommen Tom und Leo den Geheimnissen der Liebe, der Lust – aber auch der Last, als Heranwachsende damit umzugehen – näher und stellen fest, dass sie sich selber mit Sein und Schein ordentlich Stress bereiten.

Geburtenrate und Schwangerschaftsabbrüche bei Jugendlichen sind hoch. Ebenso Defizite im Wissen um die Folgen. Das Leben eines jeden jungen Mädchens wird für immer verändert sein, egal ob es sich für das Kind oder für den Abbruch der Schwangerschaft entscheidet.

In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendtheater am Deutschen Theater Göttingen möchte das Kinder- und Jugendtelefon Göttingen e.V. – in Einbeziehung beider Geschlechter – einen Beitrag zur Prävention leisten und Hilfsangebote thematisieren.
Die Jugendlichen, in ihrer Mehrzahl wohl kaum Theaterinteressierte, werden aus ihrer Wirklichkeit in eine neue Wirklichkeit geführt.

'Ein Schnitt in den Bauch' ist Theater für den Klassenraum und eignet sich aus mehreren Gründen zur Prävention: Als Stück über erste sexuelle Erfahrungen, über eine Liebesbeziehung mit Folgen, die schon zu Ende gegangen ist. Ein Stück über Schein und Sein einer Jungenfreundschaft, die nur schwer – wenn überhaupt – als solche definiert werden kann. Ein Stück auch über Coolness und Minderwertigkeitsgefühle, übers Erwachsenwerden und Ausprobieren, das die gängigen Teenager-Klischees hinter sich läßt und im Jugendjargon fast dokumentarisch wirkt. Es bietet dazu reichlich Einblicke in die Innenwelten der Protagonisten Tom und Leo. Die gegensätzlichen Hauptakteure und die authentische Sprache tragen zur Spannung bei. Es gibt manche drastische Äußerungen, doch kommen diese nicht unmoralisch daher, sondern lassen viel Raum für eigene Empfindungen, Gefühle und Positionen. In dieser Offenheit und Verletzlichkeit können die sehr genauen Schilderungen Hilfe für diejenigen sein, die auf sich selbst gestellt ihr Leben meistern müssen. Erwachsene Zuschauer und Lehrer dürften sich ermutigt fühlen, Jugendliche mit ähnlichem Schicksal nicht alleine zu lassen.
Weitere Meldungen lesen Sie unter ..:: KJT in den Medien

Plakat